
Spoiler-Alarm: Diese Review wird sich von allen anderen unterscheiden, denn bei Songs, die teilweise an der 9-Minuten-Marke kratzen und fast gänzlich ohne Gesang auskommen, kann ich entweder viele Seiten schreiben und meine Gefühlswelten dokumentieren, oder euch ganz einfach ans Herz legen, die knappe halbe Stunde für diese EP zu investieren und selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Hier gibt es das Video zum Track „Aporia“, ihr werdet spätestens dann verstehen, was ich meine.
Bei Noir Reva ist die Situation relativ ähnlich, die Songs im Vergleich etwas kürzer, aber keineswegs weniger atmosphärisch. Der erste Track „Svartur“ ist etwas treibender im Vergleich zum Rest, während der zweite Song namens „Fjara“ etwas mehr Prog-Einfluss in der Rhythmik erkennen lässt. Viel mehr möchte ich aber auch bei der zweiten Band nicht vorwegnehmen. Hier gibts das Video zu „Svartur“
Alles in allem haben wir hier eine kleine Mogelpackung vor uns, denn was auf den ersten Blick nach einer kurzweiligen 4-Track-EP aussieht, entpuppt sich als vielfältiges Werk, das bei jedem Durchgang neue Elemente entdecken lässt. Also besorgt euch „Anam Cara“, unterstützt damit beide Bands und dann würde ich sagen, verabreden wir uns auf das nächste Interview, wenn die nächste Tour durch Asien in trockenen Tüchern ist.