Manchmal schliddert man in Bands, von denen man nie gehört hat und bei den ersten 30 Sekunden schon „sold“ ist. VRSTY (ausgesprochen wird es „Varsity“) aus New York zählt in diese Kategorie und haben mich mit der neuen Single „face down“ gleich abgeholt. Wenn ich hier Genre-Schubladen aufmachen muss, dann reden wir von einem ganzen Schrank, denn neben Rock schwingt hier mindestens auch Pop und R&B mit. In manchen Passagen erinnert mich das Quintett stark an Nevertel und an „softe“ Sleep Theory und im nächsten Takt dann doch nicht mehr. Du merkst schon, an dieser Stelle macht es Sinn, dass du selbst reinhörst und dir ein Bild machst: