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Zeke & Black Heart Prophet im Café Atlantik Freiburg

Seit gut 20 Jahren kenne ich den Schriftzug der Band Zeke mit dem Pentagram darunter. Hier und da bin ich auch immer mal wieder über einen Song gestolpert, aber live auf einer Bühne habe ich sie noch nie gesehen. Das sollte sich an diesem Dienstag ändern.

Los ging es mit den Lokalmatadoren Black Heart Prophet, die mit ihrem teils metal-lastigen, teils bluesigen Rock’n’Roll die ersten Köpfe zum Nicken brachten und frühe Tanzwillige vor die Bühne zogen. Zuletzt gesehen habe ich sie im Vorprogramm von Phil Campbell (R.I.P.) im Crash gesehen und im Vergleich dazu kam mir das Trio nochmal etwas eingespielter und tighter vor. Das hat große Laune gemacht, so viele Riffs, Soli und auch einen neuen Song um die Ohren geschmettert zu bekommen.

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Weiter ging es mit Zeke, die man übrigens „Siek“ ausspricht. Das war schon mal das erste Learning an diesem Abend. Das zweite war, dass man quasi nahtlos alle Songs am Stück spielen kann und normale Ansagen zwischen Songs komplett auslässt. Wer die Band aus Seattle kennt, der weiß, wie unfassbar schnell die Tracks sind, kaum einer erreicht die 2-Minuten-Marke, viele bleiben unter 60 Sekunden. Trotz dieser Geschwindigkeit wurden die Songs aus über 30 Jahren durchgerockt, die Drums bretterten quasi auf der Überholspur, die Riffs waren tight, teilweise zweistimmig, und die Reibeisen-Stimme von Blind Marky Felchtone peitsche die Stimmung weiter an. Die Reaktion im Publikum: Pogo in den ersten Reihen und Kopfschütteln kombiniert mit Lächeln in der letzten Reihe. Das war wirklich unfassbar, was Zeke da in gut einer Stunde abgefeuert hat. Ich habe in weit über 20 Jahren sehr viele Konzerte besucht, aber noch nie diese Intensität erlebt. Solltest du also mal die Möglichkeit haben, Zeke live zu sehen: unbedingt machen. Ich beende den Konzertbericht mit dem Zitat eines Konzertbesuchers: „Je älter diese Band wird, desto schneller spielen sie ihre Songs.“

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